🎨 Tschüss Adobe: Von Photoshop zu GIMP + PhotoGIMP

Adobe hat mal wieder an der Preisschraube gedreht. Das war das Zünglein an der Waage – nach auch schönenJahren mit Photoshop war es Zeit für einen Wechsel. Aber wohin?

Der Auslöser: Adobes Preiserhöhung

Das Creative Cloud Abo wird immer teurer, die Kündigungsbedingungen immer komplizierter. Für meine Zwecke – Webgrafiken, Bildbearbeitung, ab und zu mal eine Fotomontage – muss es keine 30€+ im Monat sein.

Erster Versuch: Luminar Neo

Luminar Neo klang vielversprechend: KI-gestützte Bildbearbeitung, einmaliger Kaufpreis. In der Praxis war mir das aber zu viel Automatismus. Ein Klick und die KI macht alles – aber nicht so, wie ich es will. Für kreative Kontrolle ungeeignet.

Zweiter Versuch: Affinity Photo

Affinity Photo von Canva (ehemals Serif) gilt als die Photoshop-Alternative schlechthin. Einmalzahlung (Update 28.12.2025. Jetzt kostenlos), professionelle Features, keine Abo-Falle. Aber irgendwie hat es bei mir nicht „klick“ gemacht. Die Oberfläche fühlte sich fremd an, der Workflow war anders.

Back to the Roots: GIMP

Also zurück zum Klassiker: GIMP – das GNU Image Manipulation Program. Kostenlos, Open Source, seit Jahrzehnten bewährt. Das Problem: Die Oberfläche ist… gewöhnungsbedürftig. Wer von Photoshop kommt, fühlt sich verloren.

Die Lösung: PhotoGIMP

Dann habe ich PhotoGIMP entdeckt – ein Patch, der GIMP in ein Photoshop-Lookalike verwandelt:

  • 🎨 Photoshop-ähnliches Layout und Werkzeuganordnung
  • ⌨️ Gleiche Tastenkürzel wie in Photoshop (Strg+T, Strg+J, …)
  • 🖼️ Vertraute Werkzeugicons und Menüstruktur
  • 🔧 Zusätzliche Filter und Plugins vorinstalliert
  • 💰 Komplett kostenlos – GIMP + PhotoGIMP = 0€

Fazit

Nach dem Umweg über kostenpflichtige Alternativen bin ich bei der kostenlosen Lösung gelandet. GIMP mit PhotoGIMP fühlt sich fast wie Photoshop an – ohne Abo, ohne Aktivierungszwang, ohne Adobes Preispolitik. Manchmal ist Open Source einfach die beste Wahl. 🐧